Geschichte des Atelier 13 b

Im Treppenaufgang vom Atelier 13 b
Skulptur von Antonia Melchers

Als realen Ort gab es das Atelier 13 b von 1996 bis 2007 in Bochum-Riemke in der Schöllmannstraße 13 b. Es bestand aus einem Lagerraum, einer ehemaligen Waschkaue (Wasch- und Duschraum für Arbeiter) und einem etwa 60 Quadratmeter großen Arbeitsraum, welchen Ali Reza als Atelier nutzte. Der Raum hatte eine sehr besondere Atmosphäre. Daher beschloss Ali Reza, mehrmals im Jahr Gastkünstler zu Ausstellungen einzuladen.

Außerdem organisierte er regelmäßig Kunstversteigerungen im Rahmen einer Gruppenausstellung. Sie boten den Künstlern, die schon einmal im Atelier 13 b Gastkünstler gewesen waren, die Möglichkeit, sich untereinander kennenzulernen. Jeder Künstler konnte bis zu 3 Arbeiten zur Versteigerung einreichen. Vom Versteigerungserlös gingen 50 Prozent als Spende an einen gemeinnützigen Verein in Bochum, unter anderem an Wildwasser e.V. und Bodo e.V.. Die übrigen 50% erhielten die Künstlerinnen und Künstler.

2001 stellte Solmund Rita Schnell hier zum ersten Mal aus. Sie hieß damals (und bis 2011) Solmund Rudlof.

Ab 2002 nutzten Ali Reza und Solmund das Atelier 13 b gemeinsam. Nach einem Brand im Juni 2007 wurde das Gebäude abgerissen.

Auf dieser Internetseite wird die Geschichte des Bochumer Ateliers 13 b virtuell fortgesetzt.